Topische Ästhetik
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Topische Ästhetik

Demuth entwickelt eine neue Topik. Dabei beschränkt er sich nicht auf geographisch bestimmbare Orte, sondern führt uns Körper-, Kunst-, Cyber- und andere Tat-Orte vor. (...) Eine Perle sind die Textstücke Volker Demuths.

Inge Kirsner, Artheon-Mitteilungen

Volker Demuth geht in diesem Band dem Phänomen des "Ortes" nach (...). Dabei werden historische Erscheinungsformen analysiert und der heutigen "Ortlosigkeit" und "Ortsauslöschung" gegenübergestellt, die Demuth durch die Globalisierung, die universale Kartografierung (hier drängt sich heute die Parallele zu Daniel Kehlmanns Bestseller auf) und die mediale Virtualisierung aller realen Raumdistanzen charakterisiert sieht. (...) Demuths süffig formulierte Überlegungen bieten interessante Denkanstöße.

Joachim Landkammer, Literaurkritik.de

Volker Demuth spricht in bedenkenswerten Sätzen über die "Ästhetik des Unsichtbaren" die Fähigkeit des Menschen an, sich "kontrafaktische oder in der aktuellen Wahrnehmung nicht vorhandene Gegenstände vorstellen zu können", kurz: die Imagination.

Dagmar Burkhart, Eurozine